Hatten-UAS & “Unbemannte Systeme VIII”

Der Flugplatz Oldenburg-Hatten (EDWH) soll im Norden Deutschlands zum Erprobungszentrum namens Hatten-UAS für unbemannte zivile Flugsysteme “Drohnen” ausgebaut werden. Dabei reicht das genehmigte Fluggebiet in Richtung Norden in den Jadebusen und die Nordsee hinein. 

Hatten-UAS plant für die Durchführung eines sicheren Drohnen-Flugbetriebes ein neuartiges System, welches auf Windkraftanlagen installiert ist. Das System empfängt die Transpondersignale aller Luftverkehrsteilnehmer, deren Position und Flugrichtung wird hochgenau für alle (Fern-)Piloten dargestellt. So können die Piloten Konflikten ausweichen.
Deutschland und Niedersachsen haben die Chance, die deutsche Luftfahrtindustrie in dieser Noch-Nische kräftig zu unterstützen. Hatten-UAS bietet dafür die Grundlage. Die Flugplatzinfrastruktur hat zudem Raum für die Ansiedlung von einschlägigen Start-ups mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen.

Die wichtigsten Fakten:

  • UAS mit bis zu 150 kg MTOM
  • maximale Flughöhe von 500 ft / 150m über Grund
  • innerhalb der auch erweiterten Sichtlinie des Piloten (VLOS / eVLOS) bei Tag und Nacht und 
  • außerhalb der Sichtlinie des Piloten (BVLOS) bei Tag

Passend dazu findet am 26. und 27. Oktober die seit 2005 bestehende Tagungsreihe „Unbemannte Systeme VIII“ statt. Die zweitägige Tagung im Maritim Hotel Bonn wird sich mit einer Ausstellung rund um das Thema “Luft, Raum, Land, See – teaming – future concepts – counter UxS & Schutz” drehen. 

Unbemannte und zunehmend autonome Systeme sind aus unserer Zukunft kaum noch wegzudenken. Ihre Stärken liegen in eigenständigen Einsätzen, im Teaming von Mensch und Maschine sowie als Komponente in einem System-of-Systems Ansatz. 

Sie eröffnen neue Handlungsoptionen, zwingen aber auch zur Auseinandersetzung mit entsprechenden gegnerischen Fähigkeiten.
Deshalb wird im VIII. Forum der Schwerpunkt auf die tech­nische Entwicklung gelegt und wiederum vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und Tech­nologien thematisiert.

Anmeldung und weitere Infos finden Sie unter: https://veranstaltungen.dwt-sgw.de/?v=21

Begegnungskonferenz der Renn.Nord und ANE MV

b.r.m. business resource management wird am 15. September 2021 in Person von Inhaber und Geschäftsführer Harald Rossol an der Begegnungskonferenz in Bollewick teilnehmen. Die Begenungskonferenz ist eine dreitägige Veranstaltung rund um das Thema “Smarte Dörfer im Garten der Metropolen – Enkeltaugliche Dörfer als Schlüssel für die Zukunft in Stadt und Land”. Veranstaltet wird diese Konferenz durch die Renn.Nord und Akademie Nachhaltige Entwicklung (ANE) MV. Am ersten Tag steht dabei voll und ganz das Informieren im Fokus. Es werden immer drei verschiedene Vorträge á 12 Minuten zu einem bestimmten Themenkomplex gehalten. Die Themen reichen von “Regionale Perspektiven” über “Was können Dörfer bieten?” bis zu “Kompensation oder Vermeidung” und natürlich noch vielen weiteren spannenden Themen. Zudem wird den Zuhörern die Möglichkeit geboten, nach den thematischen Blöcken mit den Vortragenden in ein Gespräch zu kommen. Dafür gibt es das “Innehalten & Rekapitulieren”, wo die Gäste sämtliche Fragen stellen oder den Beitrag kommentieren können. Die Begegnungskonferenz soll allerdings keine Fachtagung oder Marktpräsentation sein, vielmehr soll sie Ermutigung dafür liefern, sich selbst tatkräftig und ohne Scheu einzubringen. 

Dafür wird sich auch Harald Rossol mit seinem Vortrag engagieren. Dieser behandelt das Thema “Green-IT & Blühfläche.de – ein gemeinsamer Weg, die urbanen Potenziale positiv zu gestalten”. Wie der Titel schon sagt, wird Harald Rossol in seinem Vortrag sein Unternehmen b.r.m. business resource management mit seinem Projekt “blühfläche.de” verknüpfen. b.r.m. hat es beispielsweise mit der Auszeichnung des “Blauen Engel” bewiesen ein besonders energiebewusstes Rechenzentrum zu betreiben. Allgemein steht b.r.m. für einen umweltbewussten und nachhaltigen IT-Service. Jedoch müssen weitere Unternehmen aktiv werden. Besonders städtische Unternehmen können ihren Fußabdruck kompensieren und reduzieren. Um dies zu erreichen benötigen sie ländlichen Raum, aber die Vermeidung dagegen gelingt aus eigener Kraft. Harald Rossol bietet mit seinem Vortrag und dem Projekt “blühfläche.de” eine Anleitung für eine gemeinsame, nachhaltige und bessere Zukunft. 

Hier können Sie sich den Vortrag von Harald Rossol anschauen (ab 4:11 Minuten):

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Hier können Sie sich einen Rückblick der Konferenz anschauen:

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VTOL-EGM: Raum für Innovationen

Ein Verbundvorhaben der Optoprecision GmbH, der b.r.m. business resource management Technologie- und Managementberatung und des Instituts für Umweltphysik der Universität Bremen.

Im Rahmen des Projektes wird ein “unmanned airborne vehicles” (UAV) für das effiziente Umwelt-Monitorings entwickelt. Damit ist es möglich an den Ort der Verschmutzungsquelle vorzudringen und direkte Messungen durchzuführen. Dies wird für die Überwachung von Schiffsemissionen zum Einsatz kommen. Seit dem 1. Januar 2015 gilt in der SECA-Zone im Nord- und Ostseebereich ein Grenzwert von 0,1% für den Schwefelgehalt im Schiffstreibstoff.