IT-Rückblick 2021: ProxyShell

In unserem IT-Rückblick für das Jahr 2021 dürfen die Sicherheitsrisiken bei Exchange-Servern – auch bekannt unter dem Stichwort “Proxyshell” – nicht fehlen. In diesem Blogbeitrag beschreiben wir, was es mit der ProxyShell-Schwachstelle auf sich hat und wie sich Unternehmen vor plötzlichen Sicherheitsrisiken schützen können.

Im Herbst 2021 wurde als Folge einer enormen Angriffswelle auf ungepatchte Exchange-Server (on-premise) der Versionen 2013 bis 2019 die sogenannte ProxyShell-Schwachstelle bekannt. Das Computer Emergency Response Team der Bundesverwaltung (kurz CERT-Bund) hat am einen Tag später eine offizielle Sicherheitswarnung veröffentlicht. Glücklicherweise konnte die Sicherheitslücke durch einen neuen und kurzfristig veröffentlichten Patch schnell geschlossen werden. Fragwürdig ist jedoch, warum jener Patch erst nach Bekanntwerden der Schwachstelle veröffentlicht wurde. Bereits im Jahr 2011 warnten Sicherheitsforscher vor einer Schwachstelle auf Exchange-Servern, die angeblich remote gehackt werden könnten, indem mehrere Sicherheitslücken ausgenutzt würden. Darüber hinaus darf man sich nicht auf schnelle Lösungen für digitale Sicherheitsrisiken verlassen – im Falle von ProxyShell wurden innerhalb von 48 Stunden knapp 2000 Server als angreifbar identifiziert. Besonders riskant: sollte der eigene Server infiziert worden sein, würde auch ein nachträglicher Patch nicht mehr helfen. In jedem Fall sollte der Exchange-Server auf jegliche Angriffsmuster hin überprüft werden.

Exchange-Server ist der E-Mail- und Groupware-Server-Service von Microsoft. Mit einem Exchange-Server können Unternehmen ihren E-Mailverkehr und weitere Aufgaben über eine zentrale Schnittstelle organisieren. Im Gegensatz zu den bekannten E-Mailanbietern für Privatpersonen kann ein Exchange-Server komplett losgelöst von ausländischen oder fremden Servern installiert und genutzt werden. Auch aufgrund der in Deutschland geltenden hohen Datenschutzvorgaben ist eine solche “eigene” Lösung für Unternehmen interessant.

Wir von der b.r.m. Technologie- und Managementberatung sind der verlässliche, kompetente und regionale IT-Service-Dienstleister für Unternehmen in Bremen und Umgebung. Bei uns können Sie sich darauf verlassen, dass höchste Sicherheitsstandards eingehalten werden, Ihre Systeme stets auf dem neuesten und sichersten Stand sind und Sie gleichzeitig die Vorteile von energieschonender Green-IT nutzen. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen gerne.

Das Wichtigste zu Windows 11

Windows ist noch immer das am meisten verwendete Betriebssystem auf der Welt. Microsoft plant nun im Jahr 2022 ein großes Update und wird Windows 11 mitsamt vielen Neuerungen auf den Markt bringen. Lernen Sie in diesem Blogbeitrag mehr über die Vor- und Nachteile und die wichtigsten neuen Features und Funktionen von Windows 11 kennen.

Neue Features bei Windows 11

Die Taskleiste und das Widget-Panel wurden laut Medienberichten überarbeitet. So soll es nun möglich sein, individuelle Anpassungen vorzunehmen und weitere Drittanbieter-Widgets zu installieren. 

Die Sprachassistenz Cortana soll ab Windows 11 ebenfalls nur dann erscheinen, wenn der Nutzer dies ausdrücklich wünscht. Bisher konnte der Nutzer die Sprachassistenz von Microsoft nicht deaktivieren. 

Darüber hinaus bekommt das Microsoft-Programm Outlook ein größeres Update – sicherlich eine der populärsten E Mailprogramme. Für alle, die lieber andere Programme nutzen möchten werden die Android Apps, die ab Windows 11 auf einem Windows-PC nutzbar sind, spannend sein. Mit diesem Trick erweitert Windows im Handumdrehen die Anzahl an potentiellen Anwendungen für seine Nutzer. 

Für mehr Effizienz sorgen die neuen Snap-Layouts, mit denen der Bildschirm in mehrere Bereiche aufgeteilt werden kann um mehrere Anwendungen auf einen Blick zu sehen. 

Mittlerweile sind Videokonferenzen ein essentieller Bestandteil unseres Alltags – Windows 11 hat auch daran gedacht und bietet mit einem neuen Button in der Taskleiste die Möglichkeit schnell die Stummschaltung zu aktivieren. So muss man nicht mehr das richtige Fenster der Videokonferenz suchen.

Lohnt sich Windows 11?

Die Frage danach, ob und inwiefern sich Windows 11 lohnt kann erst nach der Veröffentlichung beantwortet werden. Zu viele Änderungen und Features sind bisher nur Gerüchte und letztendlich wird sich erst im realen Test von unabhängigen Nutzern herausstellen, ob Windows 11 nur Vorteile mit sich bringt. Dazu kommt, dass Nutzer sehr individuelle Vorlieben bei der Einrichtung und Nutzung ihres PCs haben – hier könnten sich die Meinungen zu Windows 11 mit seinen neuen Funktionen stark unterscheiden. Wir bleiben gespannt auf die Veröffentlichung des nächsten großen Updates für Windows im Sommer 2022 und werden dieses daraufhin ausführlich testen und untersuchen.

Sie suchen nach einem kompetenten und erfahrenen Partner für Ihre IT? Kontaktieren Sie uns gerne, um mehr darüber zu erfahren wie wir Ihnen bei IT-Fragen helfen können.

Videokonferenzsysteme / b.r.m. bietet datenschutzkonforme Videokonferenzlösung an

Es gibt viele Anbieter für Videokonferenzen und Online-Meetings – b.r.m. bietet seit einigen Monaten eine Videokonferenz-Lösung an, die höchste Ansprüche an den Datenschutz erfüllt. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, warum Tools für Videokonferenzen wichtig sind und worin sich die verschiedenen Anbieter unterscheiden.

Die Corona-Pandemie hat in kurzer Zeit unser aller Alltag grundlegend verändert. Auch und besonders das berufliche und wirtschaftliche Leben musste kurzfristig auf neue Regelungen und Vorgaben reagieren. So konnten Meetings und Konferenzen nicht mehr vor Ort abgehalten werden und Menschen mussten aus dem Home-Office aus miteinander zusammenarbeiten. Solche Krisen dürfen aber den beruflichen Alltag nicht lähmen. Deswegen ist es wichtig, eine sichere und stabile Kollaborationslösung im Unternehmen zu implementieren. Neben den klassischen Abstimmungsterminen müssen auch Dokumente ausgetauscht oder parallel bearbeitet werden. 

Es ist unbestritten, dass ein klassisches Telefonat auf Dauer nicht den gleichen Effekt bringt. Man muss den Gegenüber sehen können. Wir brauchen also die Möglichkeit uns auszutauschen, ohne direkten Kontakt und Ortsbindung – dafür aber mit Datenschutz und zusätzlichen Funktionen, die uns die Arbeit erleichtern: die Konferenzlösung.

Die großen Anbieter solcher digitaler Konferenzlösungen sind Zoom, Microsoft Teams, Skype, Skype for Business und Google Meet (ehemals Google Hangout). Nur Zoom und Skype for Business lassen sich auf einem eigenen Server hosten – sprich nur hier kann ein besonders hoher Datenschutz garantiert werden. Zoom bietet neben der Möglichkeit des eigenen Hostings darüber hinaus auch eine ausgesprochen intuitive Benutzeroberfläche. Die Kosten und der Installationsaufwand halten sich bei Zoom in Grenzen. 

Selbstverständlich haben auch die anderen Anbieter (Microsoft Teams, Google Meet) einige (vermeintliche) Vorteile, jedoch kann hier jeweils der Datenschutz nicht garantiert werden. Die Daten sind zwar auf dem Transportweg (per Internet) verschlüsselt, werden jedoch auf dem Server des jeweiligen Anbieters entschlüsselt. Der Diensteanbieter hat also die komplette Kontrolle über jene persönliche Daten – hier ist Vertrauen eine absolute Pflichtvoraussetzung. 

Der große Unterschied zur b.r.m. Konferenzlösung ist jene Datenspeicherung. Bei uns werden die Daten nicht auf dem Server des jeweiligen (amerikanischen) Anbieters entschlüsselt, sondern landen vom Internet aus mit einer 265 bit AES Verschlüsselung im b.r.m. Rechenzentrum und werden erst dort wieder entschlüsselt. Das entspricht “echtem” Datenschutz ohne Misstrauensprobleme. Darüber hinaus arbeitet Zoom als erster Anbieter an einer “erweiterten” End-2-End-Verschlüsselung, sodass Daten auch nicht an z.B. Facebook weitergegeben werden. 

Zusammengefasst bietet die b.r.m.-Zoom-Videokonferenzlösung die idealen Grundvoraussetzungen für Ihr Unternehmen. Die beste Benutzeroberfläche auf dem Markt wird mit höchsten Datenschutzversprechen (Hosting auf dem eigenen Server in Bremen) gepaart. Ein umfangreicher Funktionsumfang mit z.B. der Möglichkeit zum Dokumentenaustausch erleichtert die tägliche Arbeit. Ein überschaubarer Einrichtungs- und Supportaufwand sowie faire Preise runden das Angebot ab. 

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen. 

IT-Rückblick 2021: Log4j/Log4Shell

Im Rahmen unseres Rückblicks möchten wir auf verschiedene größere Entwicklungen in der IT im Jahr 2021 zurückblicken. In diesem Blogbeitrag geht es um die Sicherheitslücke Log4j/Log4Shell. 

Log4j/Log4Shell steht für eine Sicherheitslücke in der Java-Bibliothek, die Ende 2021 entdeckt wurde. Besondere Aufmerksamkeit hat diese Sicherheitslücke durch diverse Warnhinweise von öffentlichen Behörden bekommen. So stufte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Log4j als eine “extrem kritische Bedrohungslage” ein. Diese Einordnung entspricht der höchsten der vier möglichen Stufen für Cyber-Sicherheitswarnungen. Dazu kommt, dass jene Java-Bilbiothek in besonders vielen Anwendungen eingesetzt wird und die Schwachstelle relativ unkompliziert genutzt werden kann.

Wie bei allen IT-Schwachstellen geht es bei der Problembehebung um eine schnelle und gründliche Fehleridentifikation und die Installation von entsprechenden Updates (die die Lücke schließen sollen). Dieser Prozess hat aufgrund der mittlerweile immer komplexer werdenden digitalen Anwendungen viel Zeit in Anspruch genommen.

Nach einigen Tagen konnte das Problem in den meisten Fällen behoben wurden, jedoch bleibt die Sorge und das RIsiko, dass in der Zwischenzeit Hacker eine weitere Hintertür eingebaut haben, durch die das System später angegriffen werden könnte. In einem solchen Fall könnte der Angriff nicht mehr mit dem Log4j/Log4Shell Sachverhalt in Verbindung gebracht werden.

Zukunftsbranche IT / b.r.m. bildet aus

Unsere heutige Welt ist digital und die Zukunft wird noch viel digitaler und technologischer. Dementsprechend wichtig und gefragt sind IT-Experten. IT und digitale Technologien sind die absolute Zukunftsbranche. b.r.m. business resource management aus Bremen bietet Ausbildungen in der IT an.

Auf der Suche nach einer geeigneten Ausbildung kommt man, neben der Frage nach einem entsprechend hohen Gehalt, nicht daran vorbei, zu überlegen wie zukunftssicher jenes Berufsfeld ist. Bei Technologiebegeisterten und der IT sind beide Frage sehr schnell und leicht zu beantworten. Berufe in der IT sind gefragter denn je und werden demzufolge ausgesprochen gut vergütet – und das bereits vor der Pandemie. Zukünftig werden Technikberufe jedoch nochmal wichtiger. IT-Experten sind die Ingenieure und Maschinen der Neuzeit – ohne sie funktioniert (fast) nichts.

Die Aussage, dass Berufe in der IT langfristig nachgefragt und gebraucht werden ist dabei keine bloße Behauptung, sondern wird von Experten und Medien immer wieder belegt. Headhunter sind tagtäglich auf der Suche nach guten Arbeitskräften – immer häufiger geht es hierbei um IT-Berufe. Jene IT-Tätigkeiten werden aber gleichzeitig nicht weniger anspruchsvoll – mittlerweile bestimmen Cloud-Anwendungen und die schlaue Datenauswertung eine hervorgehobene Rolle. Cyber-Security wird ebenfalls wichtiger, da immer mehr digitale Angebote auch das “digitale Risiko” erhöhen. 

Sowohl bei Technikberufen als auch in anderen Branchen kommt erschwerend hinzu, dass es immer weniger Fachkräfte gibt. IT-Experten müssen für bestimmte Tätigkeiten keinesfalls immer studiert haben. Umso wichtiger ist also das Angebot für entsprechende Ausbildungsplätze. b.r.m. business resource management aus Bremen ist seit Jahrzehnten Experte für IT-Systeme, von effizienten Rechenzentren bis DGSVO-konformen digitalen Anwendungen. Bereits kurz nach Gründung hat sich b.r.m. dabei um Nachhaltigkeit in der IT gekümmert. Im Bereich Green-IT (also u.a. ressourcenschonende Rechenzentren) ist b.r.m. ein absoluter Vorreiter und wurde bereits mehrfach bundesweit hierfür ausgezeichnet. 

Im Folgenden haben wir die vier erfolgsversprechendsten IT-Berufe zusammengefasst:

  • Der IT-Auditor

Die Aufgabe bei diesem eher unbekannteren Arbeitstitel ist die Überwachung der IT-Systeme. Ein IT-Auditor prüft entsprechende Infrastrukturen und Systeme, um Schwachstellen schnell zu identifizieren oder Optimierungen umzusetzen. 

  • Der Cyber-Security-Experte

Cyber-Security-Experten sind für die Sicherheit der stetig wachsenden Anzahl an digitalen IT-Systemen verantwortlich. Im Ernstfall ist er die Person, die bei einem (digitalen) Angriff Gegenmaßnahmen einleitet.

  • Der Software-Entwickler

Aufgrund der immer weiter wachsenden Anzahl an Einsatzmöglichkeiten digitaler Systeme muss auch immer wieder die entsprechende Software entwickelt und programmiert werden. Softwareentwickler ermöglichen es uns die Vorteile der Digitalisierung spürbar und nutzbar zu machen.

  • Der Netzwerkadministrator

Die Notwendigkeit von IT-Experten zeigt sich auch darin, dass es mehrere gleichbedeutend wichtige Positionen für die Betreuung von IT-Systemen gibt (und geben muss). Der Netzwerkadministrator ist absoluter Experte in der Verwaltung von den verschiedenen IT-Systemen. Er ist verantwortlich, dass alle Beteiligten die entsprechenden Anwendungen problemlos nutzen können.

Sie interessieren sich für eine Ausbildung in der IT? Dann schauen Sie bei unseren Stellenausschreibungen und werden Sie Teil der IT-Experten aus Bremen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Postwachstum

Die heutige Wirtschaft ist bestimmt von einem Streben nach Wachstum. Mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Mitarbeiter, das ist das Ziel. Allerdings gibt es auch einen anderen Weg. Dieser Weg ist in der aktuellen Zeit besonders relevant, da rasantes Firmenwachstum die Umwelt belastet und nachhaltiges Handeln Firmen profitabler machen kann. 

Hinter dem alternativen Wirtschaftsmodell “Postwachstumsökonomie” steckt die Grundidee, dass die Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren soll. Der aktuelle Wettkampf in der Wirtschaft, bei dem es nur noch um Schneller, Höher und Weiter geht, lässt die natürlichen Ressourcen dahinschwinden. Bereits 1972 wurde vom “Club of Rome” vor den Folgen des ungebremsten Wirtschaftswachstums gewarnt. Der Weg zum Postwachstum kann schon mit kleinen Schritten beginnen. Beispielsweise kann die Reduzierung des Outputs zu einer Verbesserung der Qualität führen. Bestimmte Produkte und Dienstleistungen sollten weniger angeboten werden, dafür aber in höherer Qualität. 

Der Vorteil ist, dass dann auch höhere Preise aufgerufen werden können. Außerdem sollte die fossile Mobilität begrenzt und der Aktionsradius eingeschränkt werden. Lieferketten können so angepasst werden, dass beim Transport von Güter möglichst wenig CO2 ausgestoßen wird. Allgemein sollten geschäftlichen Aktivitäten regional beschränkt werden. Dies stärkt die Identifikation mit der Heimat und die Wirtschaftskraft der eigenen region. Ein wichtiger Punkt für das Postwachstum ist die Materialwirtschaft. Im Unternehmen sollten vor allem langlebige Materialien genutzt werden. Hochwertige Materialien verschleißen nicht so schnell und es wird weniger weggeworfen. Außerdem sollte eher repariert statt produziert werden. Denn es lassen sich enorme Rohstoffmengen sparen, wenn Ware nicht nur produziert, sondern auch repariert wird. 

Auch b.r.m. handelt im Sinne der Postwachstumsökonomie. Eigentlich hatte Harald Rossol,  als er 1994 seine IT Firma in Bremen gründete, die gleichen Pläne wie jeder andere Unternehmer. Kunden gewinnen, Umsatz steigern, neue Mitarbeiter einstellen, die wiederum neue Kunden gewinnen, das war das Ziel. Dabei muss Harald Rossol auch mit der Gier kämpfen, denn er hätte sein Unternehmen in den letzten Jahren vervierfachen können. Doch stattdessen ist seit zehn Jahren die Kundenzahl und die Teamgröße von fünf Angestellten konstant. Das Firmenwachstum hätte nicht nur der Umwelt geschadet, sondern auch den Mitarbeitern. Diese Erkenntnis kam Harald Rossol während des Platzens der Dotcom-Blase. b.r.m. war zwar nicht betroffen, jedoch bekam er mit, wie schnell ein ungezügelter Boom vorbei sein kann. Deshalb wollte er nicht noch ein Rechenzentrum, noch ein Büro, um am Ende die Leute wieder zu entlassen. Trotz des alternativen Weges und der vielen Wettbewerber läuft das Geschäft stabil, der Umsatz liegt im kleinen siebenstelligen Bereich. Das Unternehmen ist zwar klein, dadurch aber unheimlich schnell. Es müssen keine lästigen Formulare ausgefüllt werden bis der Kunde Hilfe bekommt, bei b.r.m. geht alles über direkten Kundenkontakt. Zudem plant Harald Rossol ständig langfristig, denn Qualität ist sein Wachstum. Dies würde nicht funktionieren, wenn Harald Rossol nicht jederzeit nach Einsparpotenzialen sucht und Prozesse optimiert. Beispielsweise wurde sein Unternehmen aufgrund der energiesparenden Servern als erstes weltweit mit dem Gütesiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Außerdem hat b.r.m. einen Algorithmus programmiert, der Alarm schlägt, wenn etwas droht kaputt zu gehen, etwa ein Rechner heiß läuft, eine Festplatte voll ist oder bestimmte Daten nicht mehr fließen. In der Regel verwenden IT-Firmen 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit darauf, einen Fehler zu finden, doch durch das Frühwarnsystem kommt langwierige Fehlersuche kaum noch vor. Ein System, was den Angestellten ermöglicht, pünktlich Feierabend zu machen.

Hatten-UAS & “Unbemannte Systeme VIII”

Der Flugplatz Oldenburg-Hatten (EDWH) soll im Norden Deutschlands zum Erprobungszentrum namens Hatten-UAS für unbemannte zivile Flugsysteme “Drohnen” ausgebaut werden. Dabei reicht das genehmigte Fluggebiet in Richtung Norden in den Jadebusen und die Nordsee hinein. 

Hatten-UAS plant für die Durchführung eines sicheren Drohnen-Flugbetriebes ein neuartiges System, welches auf Windkraftanlagen installiert ist. Das System empfängt die Transpondersignale aller Luftverkehrsteilnehmer, deren Position und Flugrichtung wird hochgenau für alle (Fern-)Piloten dargestellt. So können die Piloten Konflikten ausweichen.
Deutschland und Niedersachsen haben die Chance, die deutsche Luftfahrtindustrie in dieser Noch-Nische kräftig zu unterstützen. Hatten-UAS bietet dafür die Grundlage. Die Flugplatzinfrastruktur hat zudem Raum für die Ansiedlung von einschlägigen Start-ups mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen.

Die wichtigsten Fakten:

  • UAS mit bis zu 150 kg MTOM
  • maximale Flughöhe von 500 ft / 150m über Grund
  • innerhalb der auch erweiterten Sichtlinie des Piloten (VLOS / eVLOS) bei Tag und Nacht und 
  • außerhalb der Sichtlinie des Piloten (BVLOS) bei Tag

Passend dazu findet am 26. und 27. Oktober die seit 2005 bestehende Tagungsreihe „Unbemannte Systeme VIII“ statt. Die zweitägige Tagung im Maritim Hotel Bonn wird sich mit einer Ausstellung rund um das Thema “Luft, Raum, Land, See – teaming – future concepts – counter UxS & Schutz” drehen. 

Unbemannte und zunehmend autonome Systeme sind aus unserer Zukunft kaum noch wegzudenken. Ihre Stärken liegen in eigenständigen Einsätzen, im Teaming von Mensch und Maschine sowie als Komponente in einem System-of-Systems Ansatz. 

Sie eröffnen neue Handlungsoptionen, zwingen aber auch zur Auseinandersetzung mit entsprechenden gegnerischen Fähigkeiten.
Deshalb wird im VIII. Forum der Schwerpunkt auf die tech­nische Entwicklung gelegt und wiederum vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und Tech­nologien thematisiert.

Anmeldung und weitere Infos finden Sie unter: https://veranstaltungen.dwt-sgw.de/?v=21

Begegnungskonferenz der Renn.Nord und ANE MV

b.r.m. business resource management wird am 15. September 2021 in Person von Inhaber und Geschäftsführer Harald Rossol an der Begegnungskonferenz in Bollewick teilnehmen. Die Begenungskonferenz ist eine dreitägige Veranstaltung rund um das Thema “Smarte Dörfer im Garten der Metropolen – Enkeltaugliche Dörfer als Schlüssel für die Zukunft in Stadt und Land”. Veranstaltet wird diese Konferenz durch die Renn.Nord und Akademie Nachhaltige Entwicklung (ANE) MV. Am ersten Tag steht dabei voll und ganz das Informieren im Fokus. Es werden immer drei verschiedene Vorträge á 12 Minuten zu einem bestimmten Themenkomplex gehalten. Die Themen reichen von “Regionale Perspektiven” über “Was können Dörfer bieten?” bis zu “Kompensation oder Vermeidung” und natürlich noch vielen weiteren spannenden Themen. Zudem wird den Zuhörern die Möglichkeit geboten, nach den thematischen Blöcken mit den Vortragenden in ein Gespräch zu kommen. Dafür gibt es das “Innehalten & Rekapitulieren”, wo die Gäste sämtliche Fragen stellen oder den Beitrag kommentieren können. Die Begegnungskonferenz soll allerdings keine Fachtagung oder Marktpräsentation sein, vielmehr soll sie Ermutigung dafür liefern, sich selbst tatkräftig und ohne Scheu einzubringen. 

Dafür wird sich auch Harald Rossol mit seinem Vortrag engagieren. Dieser behandelt das Thema “Green-IT & Blühfläche.de – ein gemeinsamer Weg, die urbanen Potenziale positiv zu gestalten”. Wie der Titel schon sagt, wird Harald Rossol in seinem Vortrag sein Unternehmen b.r.m. business resource management mit seinem Projekt “blühfläche.de” verknüpfen. b.r.m. hat es beispielsweise mit der Auszeichnung des “Blauen Engel” bewiesen ein besonders energiebewusstes Rechenzentrum zu betreiben. Allgemein steht b.r.m. für einen umweltbewussten und nachhaltigen IT-Service. Jedoch müssen weitere Unternehmen aktiv werden. Besonders städtische Unternehmen können ihren Fußabdruck kompensieren und reduzieren. Um dies zu erreichen benötigen sie ländlichen Raum, aber die Vermeidung dagegen gelingt aus eigener Kraft. Harald Rossol bietet mit seinem Vortrag und dem Projekt “blühfläche.de” eine Anleitung für eine gemeinsame, nachhaltige und bessere Zukunft. 

Hier können Sie sich den Vortrag von Harald Rossol anschauen (ab 4:11 Minuten):

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Hier können Sie sich einen Rückblick der Konferenz anschauen:

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VTOL-EGM: Raum für Innovationen

Ein Verbundvorhaben der Optoprecision GmbH, der b.r.m. business resource management Technologie- und Managementberatung und des Instituts für Umweltphysik der Universität Bremen.

Im Rahmen des Projektes wird ein “unmanned airborne vehicles” (UAV) für das effiziente Umwelt-Monitorings entwickelt. Damit ist es möglich an den Ort der Verschmutzungsquelle vorzudringen und direkte Messungen durchzuführen. Dies wird für die Überwachung von Schiffsemissionen zum Einsatz kommen. Seit dem 1. Januar 2015 gilt in der SECA-Zone im Nord- und Ostseebereich ein Grenzwert von 0,1% für den Schwefelgehalt im Schiffstreibstoff.