Kategorie: UTM

USSP – Durchführbarkeitsstudie – b.r.m. IT & Aerospace GmbH

b.r.m. IT & Aerospace GmbH

Executive Summary

Durchführbarkeitsstudie Aufbau b.r.m. UAS-Leitstelle Bremen (USSP)

Die Durchführbarkeitsstudie bewertet die Voraussetzungen für die innovative Implementierung eines USSP-Dienstes (U-space Service Provider) in Europa. Die Phasen dieser Machtbarkeitsstudie waren die Identifizierung von Stakeholdern, Befragung derer, Definition von USSP-Diensten und eine erste Marktanalyse. Die Anforderungen an einen USSP ergeben sich aus der EU-Verordnung 2021/664 vom 22. April 2021, gültig seit 26. Januar 2023. Die Studie stellt fest, dass die Bereitstellung eines USSP-Angebots möglich ist, sobald regulatorische Rahmenbedingungen festgelegt sind. Die Nutzung von Drohnen wird voraussichtlich stark zunehmen, und das in der EU DVO 2021/664 neu geschaffene Luftraumelement, der „U-Space“ wird an Bedeutung gewinnen. Das Unternehmen b.r.m. IT & Aerospace hat das Ziel auf allen technischen, betrieblichen und organisatorischen Ebenen, die in der EU-Verordnung verankerten Funktionen als einer der U-Space Service Provider, auch europaweit, zu übernehmen und diese Dienste nachhaltig als Green-IT bereitzustellen.

In der Durchführbarkeitsstudie erfolgte die Identifizierung und Einbindung der unterschiedlichen Stakeholder aus den Kategorien der Luftaufsichtsbehörden, Organisationen mit organisatorischen Aufgaben im Luftverkehr, UAS-Betreiber und UAS-Entwickler. Das besondere an der Studie sind die über 400 ermittelten nationalen und europäischen Stakeholder mit denen der umfangreiche Fragenkatalog bearbeitet wurde.

Die Implementierung des U-Space-Konzepts erfordert einheitliche Anwendung europäischer Regelungen auf nationaler Ebene, klare Zuständigkeiten und Vermeidung von Widersprüchen zwischen nationalen und europäischen Regelungen. Regionale Besonderheiten der Luftverkehrsaufsicht müssen berücksichtigt werden, und transparente Information für Betreiber und autorisierte Anwender ist entscheidend.

Ein USSP ist notwendig um die Integration von bemannter und unbemannter Luftfahrt gelingen zu lassen und die zahlreichen UAS-Anwendungen sicher in den Betrieb nehmen zu können und kommerziell erfolgreich zu gestalten.

Für umfangreichere Informationen zur Durchführbarkeitsstudie wenden Sie sich gerne direkt an uns:

Markus Rossol

markus.rossol@brm.de

b.r.m. IT & Aerospace GmbH

Schwachhauser Heerstraße 214

D-28213 Bremen

TEL: +49 421 341494

Unsere Durchführbarkeitsstudie finden Sie hier zum Download

Digital vector flying drone objects color

UTM & ATM, UTM – Unmanned Aircraft System Traffic Management, ATM – Air Traffic Management 

UTM ATM

ATM – Air Traffic Management

ATM, dass „Flugverkehrsmanagement“, ist ein Oberbegriff, der in der Luftfahrtindustrie benutzt wird, um alle Systeme, die bei der Koordination des Flugverkehrs benötigt werden, zusammenzufassen. Darunter fallen unter anderem:

  • Flugverkehrsdienste
  • Flugsicherung
  • Luftraummanagement 
  • Flugverkehrsfluss
  • Kapazität

Das Ziel des ATM ist es, einen reibungslosen, sicheren und wirtschaftlichen Luftverkehr in allen Phasen eines Fluges zu ermöglichen. Flugverkehrsmanagement wird für alle bemannten Flugzeuge verwendet, egal ob Personentransport- oder Frachtflüge.

UTM – Unmanned Aircraft System Traffic Management

UTM – Unmanned Aircraft System (UAS) Traffic Management beschreibt ein System, welches die Harmonisierung zwischen dem ATM und UAS – Unmanned Aircraft System (hauptsächlich Drohnen) bewerkstelligt. 

Ein UTM dient als Sicherheitssystem für Drohnen im Luftraum. Das System funktioniert vollautomatisch und verfügt im Einzelnen über:

  • Zentrale Datenbank: Hier werden alle registrierten UAS, Drohnenbetreiber oder geographische Gegebenheiten gespeichert 
  • Kartierung/ Kartografie: Luftraumdarstellung mit Topographie, Satellitenbildern und Straßenkarten. Darüber hinaus werden Flugverbotszonen und andere Lufträume dargestellt. 
  • Positionsbestimmung und Flugverfolgung: Genaue Positionsbestimmung, zum Beispiel per Mobilfunk oder Transponder. Außerdem wird die Drohne fortlaufend aufgezeichnet und mit den anderen Flugobjekten abgestimmt (bemannt und unbemannt), um Flugunfälle zu verhindern.
  • Missionsdaten-Verarbeitung: Erfassung der Flugpläne, unter anderem mit Startort, Startzeit, Flugroute und mit dem geplanten Ort der Landung. Das UTM-System prüft anhand dieser Daten, ob das Flugvorhaben allen Regeln entspricht.
  • Umweltdaten: Darstellung der Wetterverhältnisse. Die Umweltdaten erfassen die magnetische Strahlung, die sich wiederum auf die GPS-Verbindung auswirken kann.
  • Sicherheitsfunktionen: Anhand der gesammelten Daten aus den vorangegangenen Funktionen kann das UTM-System Konflikte frühzeitig erkennen und durch eine mögliche Flugplan-Veränderung verhindern.
  • Missionsplanung: Auf der Basis der Flugplanung und der identifizierten Konflikte ermittelt das UTM-System, welche Flugweg-Veränderungen vorgenommen werden müssen, um die Konflikte zu beheben.
  • Geplant: Konflikterkennung und Konfliktvermeidung: Das UTM-System soll künftig die Konfliktvermeidung (inklusive der Flugplan-Veränderung) automatisiert an die betreffende Drohne übermitteln.

Mithilfe dieser Technologie sollen Drohnen in Zukunft reibungslos in das allgemeine ATM eingebunden werden. Profitieren Sie von unserem Know-how und erfahren Sie, wie Sie Ihre eigene Drohne oder Drohnen-Anwendung erfolgreich starten können.

Markus Rossol, 0421/341494, markus.rossol@brm.de

b.r.m. IT & Aerospace GmbH