Der erste Schritt zum Schutz vor Drohnen ist, sie überhaupt zu sehen. b.r.m. IT & Aerospace erkennt, verfolgt und ordnet unbemannte Luftfahrzeuge ein – mit einer Kompetenz, die sich direkt aus der Technologie der UAS-Leitstelle Bremen speist.

Wie Drohnendetektion funktioniert

Detektion heißt für uns: erkennen, verfolgen, einordnen. Je nach Umfeld kombinieren wir verschiedene Sensortechnologien, deren Stärken sich ergänzen.

Radar

Spezialisierte „Low-Slow-Small”-Radarsysteme erkennen kleine, langsame und tief fliegende Objekte, die klassische Radare übersehen.

Funkaufklärung und RF-Detektion

Die RF-Signaturanalyse erfasst die Funkkommunikation zwischen Drohne und Steuerung und erlaubt oft eine frühe Erkennung und Typisierung.

Optische und akustische Sensorik

Elektro-optische und Infrarot-Sensorik sowie akustische Verfahren ergänzen das Bild – besonders zur Verifikation und bei eingeschränkter Funklage.

Kooperative Verfahren: Remote ID und ADS-L

Angemeldete Drohnen machen sich selbst sichtbar. Über Remote ID und ADS-L lassen sich kooperative, legale Flüge zuverlässig von unbekannten unterscheiden.

Sensorfusion: warum ein System allein nicht reicht

Jede einzelne Technologie hat blinde Flecken – Wetter, Umgebung oder Bauart einer Drohne können sie an Grenzen bringen. Erst die Fusion mehrerer Quellen erzeugt ein konsistentes Lagebild mit belastbaren Tracks, wenigen Fehlalarmen und nachvollziehbaren Alarmen. Genau hier liegt unsere Stärke: Die Datenverarbeitung läuft in unserem eigenen Rechenzentrum, Sensoren und Drittsysteme binden wir über stabile Schnittstellen an.

Detektion in der Praxis

Wo Detektion zum Einsatz kommt, unterscheiden sich Anforderungen und Rahmenbedingungen deutlich.

Flughäfen und Verkehrslandeplätze

Schutz des Flugbetriebs vor unerlaubten Drohnen – integriert in bestehende Safety- und Security-Abläufe.

Energie- und Versorgungsinfrastruktur

Frühwarnung und Perimeterschutz für Anlagen der Energie- und Wasserversorgung.

Häfen und Industrieanlagen

Lagebilder für weitläufige Gelände mit hohem Publikums- und Verkehrsaufkommen.

Justizvollzug und Behörden

Erkennung von Schmuggel- und Ausspähflügen, mit belastbarer Dokumentation für behördliche Verfahren.

Erprobung am Hatten-UAS German Flight Center

Am Flugplatz Oldenburg-Hatten (EDWH) vergleichen wir Sensoren, prüfen Erkennungsraten und spielen reale Einsatzlagen durch – die Grundlage dafür, dass Detektionskonzepte im Ernstfall zuverlässig funktionieren.

Sprechen Sie mit uns unter +49 421 34 14 94 oder brm@brm.de.

Rechtlicher Rahmen der Detektion

Die reine Detektion – also das Erkennen und Aufzeichnen von Drohnen – ist von der Abwehr zu unterscheiden und für Betreiber grundsätzlich zugänglich. Zu beachten sind dabei Datenschutz und die Zuständigkeiten je nach Einsatzort. Wir helfen, Detektion rechtssicher und auditierbar aufzusetzen.