Die Grundlage für einen digitalen U-Space des zukunftsträchtigen Drohnenmarktes, die b.r.m. UAS-Leitstelle (U-Space Service Provider) und dessen Vorstufen in Deutschland und Europa wird durch die skalierbaren Lösungen moderner IT und Rechenzentren geschaffen. Geeignete Standorte hier Infrastrukturen so aufzustellen, dass diese Anbindungsfähig sind, hat eine hohe Priorität und kann die Flugsicherheitsbehörden entlasten. Zweck von U-Space ist die Entflechtung des Luftverkehrs bemannt/unbemannt in stark frequentierten Lufträumen, unter Berücksichtigung VFR/IFR/NightVFR, in der Erkenntnis, dass der unbemannte Luftverkehr an Bedeutung erheblich gewinnen wird.
U Space (auch U-Space) bezeichnet den europäischen Rechts- und Technologierahmen, mit dem unbemannte Luftfahrzeuge (UAS/Drohnen) sicher, planbar und skalierbar in bestehende Lufträume integriert werden. In einem U Space werden digitale Prozesse für Anmeldung, Freigaben, Luftrauminformationen, Remote Identification und Verkehrsinformationen so orchestriert, dass UAS-Betreiber verlässlich fliegen können – auch in komplexen und stark frequentierten Umgebungen. Als U-Space Service Provider (USSP) schafft b.r.m. IT & Aerospace dafür die notwendigen IT-Grundlagen, Schnittstellen und Betriebsprozesse, um U Space Services robust, auditierbar und zukunftssicher bereitzustellen. Damit wird die Grundlage gelegt, dass Behörden und Airspace-Management entlastet werden und gleichzeitig ein höheres Sicherheitsniveau für bemannten und unbemannten Verkehr erreicht wird.
UAS jeder Kategorie müssen sich hier in den allgemeinen Luftverkehr schrittweise eingliedern, um Reibungsverluste gering zu halten und Projektmisserfolge zu vermeiden. Hierbei darf es explizit keine Sonderregelungen geben, sondern nur Prozesse und Verfahren die erprobt und standardisiert übernommen werden. Hierbei dienen die bereits existierenden Standards von ICAO, Jarus, EASA und Weiteren als Richtlinie. Die sichere Integration des unbemannten Luftverkehrs in die allgemeine Luftfahrt kann hier gar nicht ausreichend betont werden.
Darüber hinaus sind für den sicheren Betrieb von UAS bereits bestehende Regulatorien bekannt und werden angewendet, b.r.m. IT & Aerospace hat hier bereits signifikante Erfahrung in der Erstellung und Ausarbeitung benötigter „Concept of Operation” (CONOPS) und den relevanten „Specific Operation Risk Assessments” (SORA) nach JARUS, bzw. EASA Standards. Diese wurde auch im bereits erfolgreichen Projekt „VTOL-EGM” gemeinsam mit der Firma OptoPrecision GmbH genutzt und eingesetzt. Die Erprobung erfolgte am Testzentrum Hatten-UAS, gelegen am Flugplatz Oldenburg-Hatten EDWH.
Für Fragen zu Zertifizierungen und Betriebsgenehmigungen sprechen Sie gerne unseren Senior Aerotechnical Consultant Maximilian Strauß an.
