Thin Client: Schlankheit erfreut

Teuer würde es, müsste an jedem Arbeitsplatz ein Rundum-Sorglos-PC mit allen technischen Finessen laufen. Ein ‚Thin Client‘ ist ein ‚schlanker‘ Desktop-Computer, der ganz ohne bewegliche Teile auskommt, ohne jede Festplatte, ohne DVD-Laufwerk usw. Stattdessen greift er auf die Ressourcen eines angeschlossenen Rechenzentrums zu, wodurch er in erheblichem Ausmaß nicht nur Material, sondern auch Energie spart. Die Verarbeitung von Daten erfolgt jetzt im Server, über das Remote Desktop Protocol (RDP): Ohne Zeitverzug erscheinen die Ergebnisse aller Abfragen und Rechenschritte beim Anwender auf dem Monitor. Wo Serverstrukturen vorhanden sind, empfiehlt unser IT-Service daher immer den Einsatz von Thin Clients. Ein solches Netzwerk leistet nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Green IT, es spart überdies viel Geld im Bereich der Hardware. Unter einem betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkt gibt es keinen rationalen Grund, auf Thin Clients zu verzichten.

Blühflächen und Blade-Server?

Wer sich zu den Pionieren der Green IT in Deutschland zählt, beobachtet auch die Entwicklungen außerhalb der Server und abseits der CO2-neutralen Kühlung von Rechenzentren. Das Insektensterben und das Ende der Artenvielfalt beschäftigen aus diesem Grund auch uns.

Mit dem ‚Projekt Blühfläche‘ ist ein begrüßenswertes Projekt regionaler Landwirte im Raum Lilienthal entstanden, wo Bürger und Firmen die Patenschaft für Wiesenflächen übernehmen können, auf denen ausschließlich ‚Insektennahrung‘ angebaut wird. Alles, was da kreucht und fleucht, findet dort nicht nur genügend Futter, die Blütenpracht auf diesen Blumenwiesen erfreut auch das menschliche Auge.

b.r.m. hat die Patenschaft für 15.000 Quadratmeter Blumenwiese übernommen. Insgesamt sind bereits viele weitere Hektar an Unterstützer vergeben worden. Wir hoffen, dass das Projekt Blühfläche noch viele Nachahmer finden möge.

Green IT und Klimawandel

Mit der Diskussion um die CO2-Steuer gewinnt auch das Thema einer konsequent umgesetzten Green IT neue Bedeutung. Denn die weltweite Digitalisierung verbraucht Unmengen von Energie. Jede E-Mail, jede Suchanfrage trägt zur Serverlast bei. Clemens Rohde vom Fraunhofer Institut in Karlsruhe sagt: „Der Energiebedarf von Rechenzentren in Deutschland liegt momentan bei ungefähr 10 bis 15 TWh. In Äquivalente umgerechnet, entspricht das ungefähr den CO2-Emissionen, die wir im Flugverkehr in Deutschland haben.“ Ein Konzern wie Google hat beispielsweise den Energiehunger einer 200.000-Einwohner-Stadt – und wäre das Internet ein Land, dann hätte es den weltweit sechstgrößten Energiebedarf.

Auf der sicheren Seite ist daher künftig nur, wer seinen Rechenzentren den Energiehunger konsequent abgewöhnt. Oder wer konsequent auf regenerative Energien beim Betrieb setzt. Beides trifft beispielsweise auf b.r.m. zu: Wir haben unsere Server in Hinsicht auf Green IT optimiert, und wir nutzen ausschließlich regenerative Energien für den Betrieb. Wer hingegen nicht so verfährt, für den wird es bei Einführung einer CO2-Steuer künftig schlicht teurer.

Green IT als Klimaziel

Die Dämpfung des Klimawandels ist eine Querschnittsaufgabe, die nach und nach alle Sektoren der Gesellschaft erfasst. Unter der Trägerschaft des Forschungszentrums Jülich hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie deshalb ein Projekt namens TEMPRO geschaffen, das die Bewertung der Energieeffizienz von Rechenzentren auf eine einheitliche wissenschaftliche Grundlage stellen soll. Es wird zudem neue Energiespartechnologien entwickeln, die den Energiebedarf im IT-Bereich erheblich senken sollen. Das Kunstwort TEMPRO steht hierbei für ‚Total Energy Management for Professional Data Centers‘. Koordiniert wird das Projekt an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.

Zu den Partnern dieses Projektes zählt auch das Bremer IT-Unternehmen b.r.m., das mit seinen energiesparenden Server-Technologien schon viele Preise und Auszeichnungen im Green-IT-Bereich gewann, vor allem im Bereich einer effizienten Kühlung. Wir setzen im Rahmen dieses Projektes unser ganzes Wissen und unsere Erfahrung ein, damit Deutschland die vereinbarten Klimaziele im IT-Bereich fristgerecht erreichen kann.

Falls Sie Fragen haben oder weitere Informationen möchten, fragen Sie bei b.r.m. nach Harald Rossol oder Hansjürgen Wilde.

Qualitatives Wachstum

Auf den ersten Blick scheint der Begriff ‚qualitatives Wachstum‘ paradox: Benötigt nicht jedes ‚Mehr‘ auch einen größeren Verbrauch von Ressourcen? Das mag so sein, wenn man an ‚Fleischprodukte‘ oder an ‚Kühlschränke‘ denkt. Andere Gesetze gelten aber auf dem Gebiet ‚immaterieller Dienstleistungen‘. Hier ist eine größere Produktivität ohne einen höheren Einsatz von Rohstoffen durchaus möglich.

Seit Jahren verfolgt b.r.m. den Pfad des ‚qualitativen Wachstums‘: Dank der konsequenten Umsetzung von Ideen aus der Green-IT sinkt unser Rohstoff- und Energiebedarf von Jahr zu Jahr, der Personalbedarf blieb über die Jahre hin konstant, während unser Kundenstamm wie auch die Zahl und Qualität der angebotenen Dienstleistungen stetig wächst. Wir zeigen täglich, dass ‚qualitatives Wachstum‘ möglich ist. Überdies trug uns unser Engagement für Klimaschutz und Umwelt schon viele Preise und Auszeichnungen ein.

Wer mehr erfahren möchte, der wende sich an Harald Rossol. Der Geschäftsführer von b.r.m. blickt beim Thema ‚qualitatives Wachstum‘ auf 20 Jahre Erfahrung und auf diverse Lehraufträge zurück …