Kategorie: b.r.m.

Risk Assessment

SORA – Risikobewertung für sicheren UAS Betrieb

Um die Risikobewertung einer Drohnenoperation sicherer zu gestalten, wurde SORA, ein Prozess für Sicherheitsmaßnahmen, entwickelt.

SORA - Risikobewertung für sicheren UAS Betrieb

Was ist SORA?

Das Specific Operations Risk Assessment, kurz SORA, dient als Risikoanalyse von Drohnenoperationen. Je nach Art und Flugzone der Drohne wird das Risiko der Operation in einem Prozess ermittelt. Nach der vollständigen Überprüfung setzt SORA voraus, welche Mindestsicherheitsanforderungen der UAS-Betreiber erfüllen muss.

Diese Risikobewertung ist eine Entwicklung des internationalen Expertengremiums JARUS. Das Risikomanagement beinhaltet auch Kriterien der EASA und dient zur Gefahrenminimierung der Personen am Boden, dem anderen Luftverkehr und der kritischen Infrastruktur.

Die Landesluftfahrt Behörde prüft, unter Anwendung der Risikobewertung, den Antrag des UAS-Betreibers auf seine Betriebsgenehmigung. Der entsprechende SORA-Prozess sieht dann verschiedene Schritte vor um die Operation geordnet und sicher zu planen. Um allerdings die generelle Sicherheit zu erhöhen, gehören zu den jeweiligen Drohnenkategorien wiederum verschiedene Regeln.

Grundkonzept Robustheit

Ein Grundkonzept im SORA-Prozess ist das Robustheitskonzept. Damit ist die Resistenz des Flugobjekts mit ihren maximalen Grenzen gemeint. Darunter fallen der Grad der Integrität und der Grad der Zuverlässigkeit, mit dem der UAS-Betreiber die Minderung verfolgt. Die Robustheit, also die beiden Faktoren, wird in „niedrig“, „mittel“ und „hoch“ eingeteilt. Wenn ein UAS-Betreiber zum Beispiel bei herausfordernden Wetterbedingungen, wie bei Windgeschwindigkeiten von ca. 9 Knoten, trotzdem fliegen möchte, muss dieser beweisen, sich mit der Wetterentwicklung vertraut gemacht zu haben.

SORA in Deutschland

Obwohl es bis dato keine deutsche Version der SORA gibt, haben die ersten Luftfahrtbehörden, wie beispielsweise Niedersachsen und Bremen, angekündigt ähnliche Risikobewertungen einzusetzen. Der Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat dazu einen sechsseitigen Antrag für die Betriebserlaubnis und Zulassung bereitgestellt.

Bei Fragen zu SORA wenden Sie sich gerne an unseren Senior Aerotechnical Consultant Maximilian Strauß

Aviaspace Roadshow – b.r.m. und U-Space

Der Bremer IT-Dienstleister b.r.m. konnte im Rahmen der Roadshow des AVIASPACE BREMEN e.V. Konzepte aufzeigen, die die Integration von UAV und UAS in den konventionellen Flugverkehr ermöglichen, dies ist der sogenannte U-Space. Zusammen mit dem Entwicklungs- und Systemdienstleister OptoPrecision GmbH kommen, neben dem Projekt VTOL-EGM, nun noch weitere innovative Projekt hinzu.

VTOL-EGM - AviaSpace Roadshow

U-Space liefert Motivation

Mit der Grundlage zur Einrichtung eines U-Space, einem Luftraum für unbemannte Flugobjekte, hat die EASA den Grundpfeiler für die koordinierte zivile Drohnenluftfahrt geschaffen. Mit Mitteln, wie der iConspicuity wird der Flugverkehr sicherer gemacht und der Markt für U-Space Service Provider geöffnet.

In dem Projekt VTOL-EGM entwickeln die Firmen OptoPrecision GmbH und b.rm. Lösungen, um das Umwelt-Monitorings effizienter zu gestalten. Diese werden für umfangreiche Messungen an Quellen von Umweltverschmutzungen genutzt. Da an vielen Orten, die für den Menschen schlecht oder nur ressourcenintensiv zugänglich sind, Verschmutzungen herrschen werden UAS mit Piloten aus der Entfernung eingesetzt.

U-Space Service Provider

Während sich die OptoPrecision GmbH mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Überwachung, (KI-)Erkennung und Tracking um die Sensorentwicklung, Drohnenentwicklung und den Betreib kümmert, nimmt b.r.m. die Rolle eines U-Space Service Providers ein. Dazu gehören Aufgaben wie etwa die Netzidentifizierung, die UAS-Fluggenehmigung und die Geo-Sensibilisierung. Das Testgelände Hatten-UAS zur Drohnenerprobung wurde im Projekt VTOL-EGM bereits genutzt und befindet sich auf dem Flugplatz Oldenburg-Hatten EDWH. Der 16 Hektar große Flugplatz ist mit seiner günstigen Lage perfekt als Einsatzbasis geeignet. Hatten-UAS ist zusätzlich für die Ausbildung und Erprobung nutzbar.

Der kommerzielle Einsatz von UAS muss integrativ innerhalb des Luftraumes mit anderen bemannten Luftfahrteilnehmern stattfinden, es kann keine Segregation geben. Das zeitweilige Sperren verschiedener Lufträume für einen Flug eines UAS wird der Vergangenheit angehören. Eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure wird sicherstellen, dass der U-Space Norddeutschland entsteht. Der Aufbau des U-Space Norddeutschland hält den Innovationsschub bereit, den die Luffahrt benötigt um den Drohnenmarkt zu erschließen.

Das genaue Vorgehen in diesem Projekt haben Harald Rossol und Markus Rossol in der Präsentation AviaSpace Roadshow vorgestellt. Wir bedanken bei allen Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung!

Über den norddeutschen Luft- und Raumfahrtcluster können Sie mehr auf der Internetseite des Aviaspace Bremen e.V. erfahren

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SAR – Radar mit synthetischer Apertur

Um nicht riesige Antennen an jedes Flugobjekt zu verbauen, wurde das SAR entwickelt. Diese Erfindung kommt besonders kleineren UAS zu Gute.

Was ist das genau?

Das Radar mit synthetischer Apertur (SAR) ist eine Bildgebungstechnik, die aus Radarreflexionen vom Boden 2D- und 3D-Bilder erzeugt. Die SAR hat erhebliche Vorteile, da sie auf Funk anstatt auf sichtbares Licht setzt. Dadurch kann das Radar auch bei schwierigen Bedingungen, wie zum Beispiel durch Dunst, Wolken und dichte Waldkronen hindurchsehen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beschreibt die Funktionsweise des SAR bei einem Satelliten wie folgt. Eine Einzelantenne sendet in regelmäßigen Abständen Impulse aus, deren Echos wieder empfangen werden. Nach der vollständigen Digitalisierung und Speicherung der Echos, folgt die Übertragung der Daten an die Bodenstation. Diese werden wiederum mit aufwendigen Rechenprozess namens „Apertursynthese“ behandelt. Dabei werden die virtuellen Einzelantennen geordnet und zu einer großen Antenne zusammengeführt. So erzeugt das SAR denselben Effekt den man mit einer langen Antenne erreichen würde.

Es gibt drei verschiedene Betriebsmodi für Sensoren, welche mit X-Band arbeiten. Der Modus „Spotlight“ ist für eine 10 Kilometer mal 10 Kilometer große Fläche mit einer Auflösung von 1 bis 2 Metern geeignet. „Stripmap“ ist hingegen für ein 30 Kilometer breiten Streifen mit einem Zoom von 3 bis 6 Metern angemessen. Der „ScanSAR“ kann einen 100 Kilometer breiten Streifen mit einer Auflösung von 16 Metern erfassen.

Wer benutzt das SAR?

Aufgrund der besonderen Technik gehört sie mittlerweile für Erdbeobachtungen und Fernerkundungen zum Standard. Sie wird aber vor allem im Militär verwendet. Die über Satelliten ferngesteuerten Kampfdrohnen werden unter anderem durch diese Technik auf den Monitoren sichtbar gemacht.

Das SAR kann aber nicht nur für militärische Operationen mit großen Kampfdrohnen benutzt werden, sondern auch für zivile Drohnenarten. Aufgrund der kleinen Größe und des geringen Gewichts kann sie für viele Drohnenarten genutzt werden.

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Green-IT bei Energieverknappung

Bei dem Thema Energieeinsparung und Umweltfreundlichkeit scheint die Green-IT die vorerst erstklassigste und bewährteste Lösung zu sein. Dieses Umdenken hat sich aus den steigenden Energiepreisen und dem anwachsenden Umweltbewusstsein ergeben. Allerdings gab es schon vor dieser Zeit Pioniere, die sich besonders mit dem Thema Energieeinsparung und Umweltfreundlichkeit beschäftigt haben.

Green IT bei Energieverknappung

Wo liegt der Unterschied?

Ein Rechenzentrum gibt extrem viel Wärme ab und muss oft auch mit beispielsweise Klimaanlagen gekühlt werden. Der dafür verwendete Strom ist nicht nur sehr kostspielig, sondern auch im Hinblick auf die Ressourcen nicht nachhaltig. Zusätzlich schwillt der ökologische Fußabdruck an und schadet wiederum der Umwelt sehr.

Um diese Probleme zu minimieren und zu lösen, haben schlaue Köpfe das Betriebskonzept der Green-IT entwickelt. Darüber hinaus liefern viele Webseiten hilfreiche Tipps zur Optimierung und Ressourceneinsparung. Der Bremer Unternehmer Harald Rossol hat als einer der ersten in Deutschland die Green-IT erfolgreich angewendet. Außerdem kann seine Firma b.r.m. durch das zertifizierte Rechenzentrum ca. 60% der Energiekosten ohne Leistungsverlust einsparen, was sich auch positiv auf die Kunden auswirkt. Seine Optimierungen bei der Hard- und Software verhelfen seiner Firma und ihm zu etlichen Auszeichnungen und einem hohen Ansehen in der IT-Branche.

Green-IT bei b.r.m.

Das neue Betriebskonzept ist für b.r.m. Standard. Neben weiteren zahlreichen Optimierungen im Rechenzentrum hat sich die Green-IT als erfolgreiches und zertifiziertes Konzept bewiesen. Für die Kunden von b.r.m. steht das umweltfreundliche und DSGVO konforme Rechenzentrum schon seit Jahren zur Verfügung. Die Abwärme des Rechenzentrums wird zum Heizen und Kühlen von Büroräumen genutzt.

B.r.m. ist ein Pionier der Green-IT, welcher sich bewusst und so nachhaltig wie möglich für die Energieeffizienz, Umwelt und Ressourcenschonung einsetzt.

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NAT und PAT

Um eine Internet-Protocol-Adresse (IP-Adresse) durch IP-Datenpakete zu ersetzen, wird die Technik NAT und PAT verwendet. Doch was ist das genau, wie funktioniert das und wie sicher ist diese Lösung?

NAT und PAT

Was ist NAT?

Network Address Translation (NAT) fungiert als Übersetzung einer IP-Adresse, die in einem Netzwerk verwendet wird, in eine andere IP-Adresse, die in einem anderen Netzwerk verwendet wird. Sie setzt eine öffentliche IP-Adresse auf mehrere private IP-Adressen um. Dabei wird jede ausgehende Verbindung mit einer IP-Adresse und Portnummern verlesen. Durch die angegebene Portnummer kann dann die NAT eingehende Daten einer lokalen Station zuordnen. Diese Zuordnung ist allerdings nur für kurze Zeit gültig.

Zusätzlich wird zwischen Source-NAT (SNAT) und Destination-NAT (DNAT) unterschieden. Bei einer SNAT wird die Quellenadresse ausgetauscht, was wiederum typisch für private Internetzugänge ist. Um allerdings das Ziel eines IP-Packets zu ändern, wird ein Destination-NAT (DNAT) verwendet. Die DNAT wird meistens für das Ändern einer öffentlichen IP eines Internet-Anschlusses in eine private IP-Adresse eines Servers im privaten Subnetz benutzt. SNAT und DNAT können einzeln oder gemeinsam für ein IP-Paket verwendet werden.

Was ist PAT?

Eine Port Address Translation ermöglicht es mehrere Geräte eines Local Area Network (LAN) auf eine einzige öffentliche IP-Adresse abbilden zu lassen. Diese Technik ist also eine Erweiterung zu NAT. Auf diese Weise spart man viele IP-Adressen ein. PATs kommen in den meisten Heimnetzwerken zum Einsatz.

Wie sicher ist diese Technik?

Im Hinblick auf die IT-Sicherheit gibt es bei NAT geringe Sicherheitsbedenken. Da sich die Endgeräte hinter einem Router, also in einem privaten Netz, vor dem öffentlichen Internet verbergen, sind die Systeme aus dem Internet nicht erreichbar. Lediglich beim Verbindungsaufbau der Endgeräte wird eine direkte Internetverbindung benötigt. Obwohl diese Technik keine vollwertige Firewall oder Paketfilter ersetzen kann, ist der Schutz mit einer rudimentären Firewall zu vergleichen.

Bei Fragen zu genaueren Information zu diesen Techniken, stehen Ihnen die Mitarbeiter von b.r.m. gerne zur Verfügung. Des Weiteren können Sie sich auf dieser Webseite belesen.

quadcopter drone in flight close to airplane approaching airport runway

NOTAM – Notice to Airmen

Um für einen UAS- und UAV-Flug bestens vorbereitet zu sein, müssen die Piloten, neben den SERA, auch über neue Hindernisse und anderen Informationen Bescheid wissen. Das funktioniert durch Informationen der Deutschen Flugsicherung (DFS), den NOTAM.

NOTAM - Notice to Airmen

Was ist NOTAM?

Das Akronym steht für notice to airmen, also Hinweis für Flieger. Das sind Informationen und Anordnungen über Änderungen der Aeronautical Information Publication (AIP). Diese Änderungen können temporär aber auch permanent gelten. Sie sind für einen geordneten, sicheren und flüssigen Flugverkehr ausschlaggebend.

Kurzfristige und dringliche Anordnungen, Verfahren und Informationen von den NOTAM dienen als ergänzende Informationen für einen Flug. Dadurch, dass eine Änderung der AIP per Post verbreitet wird, ist diese bei neuen Änderungen nicht unbedingt erforderlich.

Was steht in einem NOTAM?

Die in einem NOTAM verbreiteten Anordnungen und Informationen, sind Nachrichten über Errichtungen, Änderungen und Zuständen jeglicher Luftfahrtanlagen, Dienste, Verfahren oder über Gefahren.

Ein NOTAM warnt also die Piloten vor Hindernissen, die neu aufgestellt wurden oder die beispielsweise durch defekte Lichter nicht erkennbar sind. Darüber hinaus beinhaltet es Warnungen vor Drohnenaktivitäten und informiert über temporäre Flugbeschränkungsgebiete. Wie zum Beispiel ein Einsatzort des Katastrophenschutzes bei Hochwasser. Diese speziellen Informationen werden geordnet für Airlines in einem Briefing Package zusammengefasst.

Kategorien Briefing Package

Das Briefing Package wird in Kategorien eingeteilt. Dabei handelt es sich um Departure- (Startflugplatz), Enroute- (Flugstrecke), Alternate- (Ausweichflugplatz), Destination- (Zielflugplatz) und Company-NOTAM (Information, die nur für die Fluggesellschaft gelten).

Neue Briefings über die aktuellsten Abänderungen und Neuerscheinungen sind auf der Internetseite der DFS zu finden. NOTAM werden außerdem über das Feste Flugfernmeldenetz (AFTN) verbreitet.

Unmanned Aircraft System (UAS) Quadcopter Drone Carrying First Aid Package On White.

SAR – Search and Rescue mit Drohneneinsatz

Da Drohnenoperationen auch für Einsatzkräfte in Frage kommen, sollte die SAR in manchen Situationen besonders interessant und hilfreich sein. Auch wenn Deutschland in diesem Bereich noch relativ unerfahren ist, sollte man dennoch einen Blick auf diese Operationen werfen.

SAR - Search and Rescue mit Drohneneinsatz

Was ist die SAR?

Die Search and Rescue (SAR) ist eine Sicherheitsmaßnahme, die das Suchen und Retten für Einsatzkräfte erleichtert. Es sind mit Kameras ausgestattete Drohne, welche das entsprechende Terrain abfliegen und so Informationen an die Einsatzkräfte weitergeben.

Durch die Pandemie 2020 hat sich die Einführung dieser Drohnen für die öffentliche Sicherheit beschleunigt. Deutschland hängt mit dieser helfenden Maßnahme noch hinterher. Andere Länder wie etwa Indien oder die USA nutzen diese in ihren Behörden.

Search and Rescue Operationen als Vorteil

Aufgrund ihrer enormen Schnelligkeit und Beweglichkeit sind die Drohnen vielseitig einsetzbar und sind in schwierigsten Situationen nutzbar. Dadurch können die verletzten und vermissten Personen schneller auswendig gemacht werden. Das wiederum spart den Einsatzkräften Zeit und Kraft ein, die dann später für die Behandlung der Personen nutzbar ist.

Darüber hinaus kann die Ausstattung der verschiedenen Drohnenarten die Suche erleichtern. Durch Sensoren oder Wärmebildkameras ist eine schnellere Identifikation von Bodenobjekten möglich. Zusätzlich kann der Pilot oder der Einsatzleiter über Lautsprecher an der Drohne den Teams am Boden zielführende Anweisungen geben. Durch die Kamera sorgt sie auch für eine genaue Dokumentation der Operation.

Was genau macht die SAR?

In den USA gibt es neben den öffentlichen SAR-Teams auch private, die Such- und Rettungsaktionen durchführen. Die Drohnenoperationen verwendet man meistens in für den Menschen schwer zugänglichen Territorien oder in dringenden Situationen. Bei Suchaktionen auf den Bergen oder in den riesigen Wäldern der USA kommen diese Drohnen zum Einsatz. Sie können aber auch als fliegende Lichtquelle für die Einsatzkräfte bei Nacht sein und sie zu den verletzten Personen führen. Auf diese Weise werden jährlich Tausende von Leben weltweit gerettet.

Weitere Informationen zu solchen Drohnenoperationen finden Sie auf flytnow.de.

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Neuigkeiten vom IHK-Prüfungsausschuss

IHK Prüfungsausschuss

Um auch zukünftig für die Fachkräftesicherung in unserer Region zu sorgen, sucht der IHK-Prüfungsausschuss ständig nach neuen Mitstreitern. Diese Mitglieder sollten ein umfassende Fachkenntnisse und pädagogischem Geschick mit sich bringen.

Bisher im IHK-Prüfungsausschuss

Harald Rossol ist mittlerweile schon seit zwei Monaten im IHK-Prüfungsausschuss Bremen tätig. Er wird in den Bereichen der Fachinformatik und Anwendungsentwicklung 407 eingesetzt und hat bereits zusammen mit den Kollegen vom Ausschuss die ersten Prüflinge geprüft.

Harald Rossol ist für den Prüfungsausschuss der Handelskammer Bremen in der Zeit vom 09.05.2022 bis zum 31.08.2024 angesetzt.

Veränderungen im IHK-Prüfungsausschuss 

Der Prüfungsausschuss wählt ein Mitglied zum Vorsitzenden und ein Mitglied zu dessen Stellvertreter. Dabei gilt aber, dass beide Organe verschiedenen Mitgliedergruppen angehören müssen. Damit der Prüfungsausschuss beschlussfähig ist, müssen mindestens zwei Drittel der Mitglieder mitwirken. Die Mehrheit der abgegebenen Stimmen wählt dann den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.

Harald Rossol wurde gewählt und ist nun IHK-Prüfungsausschussvorsitzender. Er ist Vorsitzender für den Bereich der Anwendungsentwicklung geworden. Durch seinen neuen Posten kommen natürlich auch neue Aufgaben hinzu.

Was macht ein Vorsitzender im Prüfungsausschuss?

Die Vorsitzenden leiten den IHK-Prüfungsausschuss, sie übernehmen also die Verantwortung für die Organisation und den Arbeitsablauf innerhalb des Ausschusses. Sie sind außerdem für eine reibungslose Zusammenarbeit zuständig.

Herr Rossol ist durch seine weitreichenden Fachkenntnisse und seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der IT perfekt für den Vorsitz im Prüfungsausschuss geeignet. Das belegt auch sein vielfach ausgezeichnetes IT-Dienstleistungsunternehmen b.r.m., welches in Sachen IT-Sicherheit und Green IT Vorreiter ist.

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SERA – standardisierte Regeln im Luftraum Europas

Seit dem 05.12.2014 gilt eine neue Verordnung für den europäischen Luftraum: die SERA. Sie schafft einheitliche Regeln für die Piloten. Diese gelten auch für UAS und UAVs.

SERA - standardisierte Regeln im Luftraum Europas

Grober Inhalt der SERA (2014)

In Deutschland verschwindet der Luftraum F (Foxtrott) ab sofort und wird von der Funkpflichtzone (RMZ) ersetzt. Die RMZ schreibt das Mitführen und den Betrieb einer Funkkommunikationsausrüstung für alle Flüge in diesem Luftraum vor. Laut der Deutschen Flugsicherung (DFS) kann die RMZ auch in den Lufträumen E, F und G angewendet werden.

Außerdem ändert sich die Definition von Tag und Nacht. Die Nacht geht von den Stunden zwischen dem Ende der bürgerlichen Abenddämmerung und dem Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung. Die bürgerliche Dämmerung endet demnach am Abend und beginnt am Morgen, wenn sich die Mitte der Sonnenscheibe 6° unter dem Horizont befindet. Diese Regel ist auch im Hinblick auf die Transponder und Erkennungspflicht im Luftraum nicht zu vernachlässigen. Da aber bei diesem Punkt das nationale und europäische Recht kollidiert, wird es Unterschiede bei den Ländern geben. Die bürgerliche Dämmerung dauert in Deutschland dennoch ca. 40 Minuten. Jedoch ist davon auszugehen, dass Deutschland bei den alten Regelungen bleibt, da bereits eine Regelung von Tag und Nacht in Paragraph 2 im Entwurf der neuen Luftverordnung steht.

Weitere detailreiche Informationen bietet die Internetseite aerokurier.de.

Jüngsten Änderungen (März 2022)

Die Überarbeitung der Easy Access Rules (EAR) für die SERA von 2022 entstand durch die Entscheidung der EASA. Sie beinhaltet die Einführung von akzeptierten Nachweisverfahren (AMC) und Leitfäden (GM) zu den Sprechfunkphrasen für die Bereitstellung von Flugplatz-Fluginformationsdiensten (AFIS).

Zusätzlich wird die EAR in einem „leicht lesbaren“ Format mit erweiterten Navigationsfunktionen mithilfe von Links und Lesezeichen angezeigt. Darüber hinaus sind diese auch als dynamische Online-Publikationen mit Filtern, Suchfunktionen und Navigation für Computer, Tablets und Handys erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der EASA.

Male worker using drone and laptop for stie survey

Fernpilotlizenz und Drohnenführerschein

Um eine Drohne fliegen zu dürfen, muss eine entsprechende Fernpilotlizenz oder ein Drohnenführerschein vorhanden sein werden. Diese beiden Arten gibt es seit der EU-Verordnung von 2019 für das Steuern von UAS in der „Open“ Klasse.

Fernpilotlizenz und Drohnenführerschein

Drohnenführerschein – EU-Kompetenznachweis

Für die sichere Bedienung einer Drohne sieht das Luftfahrtbundesamt (LBA) einen EU-Kompetenznachweis vor. Dieser umfasst Onlinetrainings und Onlineprüfungen, die zu absolvieren sind. Die Onlineprüfung besteht aus 9 Fachgebieten mit insgesamt 40 Multiple-Choice-Fragen. Falls nicht mehr als 30 Fragen richtig beantwortet wurden, muss die Prüfung wiederholt werden. Es ist möglich diese Prüfungen mehrmals zu absolvieren.

Die Aushändigung des entsprechenden Dokuments erfolgt nach einem erfolgreichem Abschluss der Prüfung. Der EU-Kompetenznachweis gilt für die Unterkategorien A1 und A3 der Klasse „Open“.

Fernpilotlizenz – EU-Fernpiloten-Zeugnis

Als erstes ist für die Beantragung dieser Lizenz ein EU-Kompetenznachweis erforderlich. Danach folgt ein praktisches Selbsttraining unter den Bedingungen der A3 Unterkategorie. Die Theorieprüfung findet nun bei einer von dem LBA benannter Prüfstelle statt. Diese setzt sich aus 30 Multiple-Choice-Fragen aus 3 Fachgebieten zusammen. Manche Prüfstellen setzen auf eine Kombination aus dem praktischen Training und der Theorieprüfung, die anschließend abgenommen wird.

Die Beantragung des EU-Fernpiloten-Zeugnis ist nach einem erfolgreichem Abschluss beim LBA einzureichen. Diese Lizenz gilt für die A2 Unterkategorie der „Open“ Klasse.

Gebühren der Fernpilotlizenz und Drohnenführerschein

Die Ausstellung des EU-Kompetenznachweises von A1 und A3 kostet 25,00€. Nach der Bezahlung kann die notwendige Prüfung beliebig oft absolviert werden, da die Gebühr nur einmal erhoben wird.

Die Ausstellung des Fernpilotenzeugnisses A2 kostet 30,00€. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer zusätzlichen Theorieprüfung, ist eine Beantragung der Lizenz bei einer Prüfstelle des LBA möglich.Die Prüfstellen erheben unterschiedliche Gebühren für die Prüfungsabnahme.

Die Gültigkeit beider Lizenzen beträgt 5 Jahre. Außerdem ist eine Verlängerung durch eine Wiederholungsprüfungen oder durch Auffrischungskurse möglich. Eine Prüfstelle ist zum Beispiel die seabirds.de GmbH in der Nähe des Flugplatz Oldenburg-Hatten EDWH.

Informationen über die Prüfstellen oder weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des LBA.

Des Weiteren stehen Ihnen die Mitarbeiter Strauß und M.Rossol bei Fragen rund um das Thema Drohnen gerne zur Verfügung.