Geo-Awareness Service (U-Space Pflichtdienst)
U-Space-Dienst, der UAS-Betreibern aktuelle Informationen zu Luftraumbeschränkungen und UAS-Geozonen liefert, die als Teil der Common Information Services veröffentlicht werden.
U-Space-Dienst, der UAS-Betreibern aktuelle Informationen zu Luftraumbeschränkungen und UAS-Geozonen liefert, die als Teil der Common Information Services veröffentlicht werden.
U-Space-Dienst, der u. a. die Identität von UAS-Betreibern sowie Position und Flugvektor von UAS (auch in Kontingenzsituationen) bereitstellt bzw. verteilt, um Lagebild und Koordination zu unterstützen.
Datenpaket für einen U-Space-Luftraum, z. B. Grenzen des U-space airspace, Anforderungen, relevante UAS-Geozonen sowie statische/dynamische Einschränkungen. Es ermöglicht diskriminierungsfreien Zugang zu U-Space-Diensten.
Anbieter (ggf. als „single CISP“ benannt), der die gemeinsamen Informationsdienste (common information services) bereitstellt – also statische und dynamische Daten, die USSPs und andere Akteure für die U-Space-Diensterbringung benötigen.
Zertifizierter Anbieter, der U-Space-Dienste für UAS-Betreiber bereitstellt (mindestens die verpflichtenden Services) und dafür Anforderungen an Managementsysteme, Datenqualität, Interoperabilität etc. erfüllt.
Von einem EU-Mitgliedstaat ausgewiesener Luftraum in bestimmten UAS-Geozonen, dessen Nutzung an die Verwendung definierter U-Space-Dienste gebunden ist. Die Ausweisung muss u. a. durch eine Luftraum-Risikoanalyse gestützt sein.
System/Funktion, die den Flug gezielt beendet, um Risiken zu begrenzen (z. B. Abschalten von Antrieb, definierte Termination-Logik). Einsatz und Zulässigkeit sind stark abhängig von Betriebskonzept und Risikoanalyse.
Verfahren für Situationen, die nicht mehr durch Kontingenzmaßnahmen beherrschbar sind oder unmittelbare schwere Gefahr bedeuten (z. B. „land as soon as possible“, Flight Termination).
Vordefinierte Verfahren, um Abweichungen oder Störungen zu beherrschen (z. B. Return-to-Home, manuelles Übernehmen, Landung an definiertem Ort). In SORA sind sie Bestandteil der Sicherheitsargumentation.
Begriffe für Ausfallkonzepte: Fail-Safe zielt auf einen sicheren Zustand bei Fehlern (z. B. kontrollierte Landung), Fail-Operational auf Weiterbetrieb trotz Fehlers mit ausreichender Sicherheit. Die konkrete Anforderung hängt vom Betriebsrisiko ab.
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