Wer den Luftraum sicher koordinieren oder schützen will, muss ihn zuerst zuverlässig sehen. Mit der UAS-Leitstelle Bremen führen wir Daten aus vielen Quellen zu einem konsistenten Luftlagebild zusammen.
Was ein Luftlagebild leistet
Ein Luftlagebild zeigt die aktuelle Verkehrssituation im Luftraum übersichtlich an: welche Objekte sich wo bewegen, ob sie angemeldet sind und wie sich die Lage entwickelt. Es liefert belastbare Tracks, automatische Alarme und historische Analysen – und macht Entscheidungen live und nachvollziehbar.
Kooperative und nichtkooperative Objekte zusammenführen
Der Wert entsteht durch Zusammenführung: kooperative Objekte, die sich selbst melden, und nichtkooperative, die über Sensorik erfasst werden.
ADS-L und Remote ID
Angemeldete Drohnen machen sich über Remote ID und ADS-L selbst sichtbar und lassen sich eindeutig zuordnen.
Mode S und Transpondersignale
Signale bemannter Luftfahrt (u. a. Mode S) fügen sich ins Bild ein und schaffen den Bezug zwischen bemannter und unbemannter Luftfahrt.
Sensordaten aus der Detektion
RF-, Radar- und optische Sensorik erfassen auch Objekte, die sich nicht melden – die Grundlage, legale von unbekannten Flügen zu unterscheiden. Mehr über Drohnendetektion erfahren.
Vom Lagebild zur Entscheidung
Ein Lagebild ist kein Selbstzweck. Aus ihm werden Verfahren: Wer koordiniert Flüge, wer wird bei Auffälligkeiten informiert, wie wird eskaliert? Alarme laufen automatisch auf, Berichte entstehen auf Knopfdruck – vom Werkschutz bis zur kommunalen Leitstelle.
Anbindung an U-Space-Dienste
Dasselbe Lagebild, das den Schutz von Anlagen ermöglicht, ist zugleich Grundlage des koordinierten Drohnenbetriebs im U-Space. Netzidentifizierung, Verkehrsinformation und Konformitätsüberwachung greifen unmittelbar darauf zu. Mehr über UAS-Leitstelle & U-Space erfahren.
UTM Data Services
Als konkrete Dienste stellt die Leitstelle Wetterdienst, elektronische Sichtbarmachung und das digitale Luftlagebild bereit – über stabile Schnittstellen anbindbar. Mehr über UTM Data Services erfahren.